SPFH/EB/Clearing

Sozialpädagogische Familienhilfe,
Erziehungsbeistandschaft und Clearing

SPFH EB Clearing ISE
Sabrina Zeitlhöfler

 

Sabrina Zeitlhöfler, Sozialpädagogin (B.A.)

Abteilungsleitung SPFH/EB/Clearing/ISE


Kontakt:
info@perspektive-straubing.de

 

 

Besondere Auszeichnung der Mobilen Hilfen:

· Auswahlmöglichkeiten versch. Fachkräfte (Alter, Geschlecht, Ausbildung)
· Verschiedene Sprachkenntnisse (Englisch, Polnisch, Ungarisch, Spanisch und Türkisch)
· Urlaubsvertretung im Unternehmen
· Krankheitsvertretung innerhalb des Unternehmens
· Ausleihen der Fachkräfte für Tandem in den Jugendämtern
· Regelmäßige Supervision (alle 4-6 Wochen)
· Kollegiale Beratung
· Regelmäßige interne und externe Fortbildungen
· Flexible Arbeitszeiten
· Regional hervorragende Kenntnisse und Verknüpfungen

 

Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) §31 SGB VIII
(auch im Tandem mit einer Erzieherin)

"Sozialpädagogische Familienhilfe soll durch intensive Betreuung und Begleitung Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben. Sie ist in der Regel auf längere Dauer angelegt und erfordert die Mitarbeit der Familie."

Gesetzestext

 

Erziehungsbeistandschaft, Betreuungshelfer §30SGB VIII

"Der Erziehungsbeistand und der Betreuungshelfer sollen das Kind oder den Jugendlichen bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen möglichst unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes unterstützen und unter Erhaltung des Lebensbezugs zur Familie seine Verselbstständigung fördern."

Gesetzestext

 

Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung §35 SGB VIII

"Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung soll Jugendlichen gewährt werden, die einer intensiven Unterstützung zur sozialen Integration und zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung bedürfen. Die Hilfe ist in der Regel auf längere Zeit angelegt und soll den individuellen Bedürfnissen des Jugendlichen Rechnung tragen."

Gesetzestext

 

Hilfe für junge Volljährige, Nachbetreuung §41 SGB VIII

"(1) Einem jungen Volljährigen soll Hilfe für die Persönlichkeitsentwicklung und zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung gewährt werden, wenn und solange die Hilfe aufgrund der individuellen Situation des jungen Menschen notwendig ist. Die Hilfe wird in der Regel nur bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres gewährt, in begründeten Einzelfällen soll sie für einen begrenzten Zeitraum darüber hinaus fortgesetzt werden.

(2) Für die Ausgestaltung der Hilfen gelten §27 Abs. 3 sowie §§28 bis 30, 33 bis 36,39 und 40 entsprechend mit der Maßgabe, dass an die Stelle des Personensorgeberechtigten oder des Kindes oder des Jugendlichen der junge Volljährige tritt.

(3) Der junge Volljährige soll auch nach Beendigung der Hilfe bei der Verselbstständigung im notwendigen Umfang beraten und unterstützt werden."

Gesetzestext

 

Ambulantes Clearing (§ 27 KJHG des SGB VIII)

Ambulantes Clearing dient zur Klärung der familiären und erzieherischen Situation von Familien und Lebensgemeinschaften mit Kindern/Jugendlichen, in denen grundsätzlich ein Hilfebedarf vorliegt, weitgehend aber Unklarheit über die benötigte Art der Hilfe besteht. Das Claearingteam versteht sich einerseits als sachlich. fachlicher Beobachter, der in enger Zusammenarbeit mit der Familie von außen Einblick in das System nimmt. Anderseits entsteht während deds Clearingprozesses eine Beziehung zwichen Clearingfachkraft und Familie. Ambulantes Clearing ist somit eine Kombination aus sachlicher Fachlichkeit und Beziehungsarbeit, die zur Klärung von Belastungen, Problemen, Schwierigkeiten und Krisen, sowie Ressourcen, Stärken und Kompetenzen führen soll. Ziel ist es, zu einer möglichst von allen Beteiligten getragene Einschätzung der familiären Situation zu gelangen, um so die bestmögliche Hilfeform für die jeweilige Familie zu finden.

Die Clearingphase sollte sich auf ca 3 Monate belaufen.